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title: "Heizungsförderung sinkt: Weniger Zuschuss für den Heizungstausch"
description: "Wer seine Heizung klimafreundlich umrüsten will, bekommt künftig weniger Geld vom Staat. Die Bundesregierung plant, die Förderung schrittweise abzuschmelzen und so bis 2030 rund 2,1 Milliarden Euro zu sparen. Geringverdiener sollen zunächst verschont bleiben."
category: "Inland"
category_url: https://weltturm.de/kategorie/inland
author: "Mia Köhler"
published: 2026-07-07T09:19:16.000Z
updated: 2026-07-07T09:19:16.000Z
canonical: https://weltturm.de/artikel/heizungsfoerderung-sinkt-weniger-zuschuss-fuer-den-heizungstausch
tags: ["Heizungsförderung", "Wärmepumpe", "Haushalt", "Energiewende", "BEG"]
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# Heizungsförderung sinkt: Weniger Zuschuss für den Heizungstausch

Wer seine Heizung klimafreundlich umrüsten will, bekommt künftig weniger Geld vom Staat. Die Bundesregierung plant, die Förderung schrittweise abzuschmelzen und so bis 2030 rund 2,1 Milliarden Euro zu sparen. Geringverdiener sollen zunächst verschont bleiben.

Die Wärmepumpe gilt als Schlüssel für klimafreundliches Heizen, und der Staat hat ihren Einbau bislang großzügig bezuschusst. Damit soll nun schrittweise Schluss sein: Die Bundesregierung will die Förderung deutlich zurückfahren.

## Zwei Milliarden Euro Ersparnis

Rund 2,1 Milliarden Euro will der Bund bis 2030 einsparen, indem er die Zuschüsse für den Heizungstausch senkt, [wie das Handelsblatt berichtet](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haushalt-klimafreundliches-heizen-bald-weniger-hilfen-vom-staat/100238453.html). Die Gelder stammen aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die über den Klima- und Transformationsfonds finanziert wird.

Die Kürzungen sollen nicht auf einen Schlag kommen, sondern in Etappen. Für Haushalte mit einem Jahreseinkommen über 30.000 Euro sinkt die mögliche Höchstförderung noch in diesem Jahr von 21.000 auf 19.600 Euro. Danach geht es alle sechs Monate weiter nach unten, bis auf 13.200 Euro im Jahr 2030. Auch die Förderung für Haushalte ab 40.000 Euro Jahreseinkommen, derzeit bis zu 16.500 Euro, soll schrittweise sinken.

## Rücksicht auf kleinere Einkommen

Nicht alle trifft es gleich hart. Haushalte mit einem Einkommen unter 30.000 Euro sollen zunächst sogar mehr bekommen: Für sie steigt die mögliche Förderung auf bis zu 22.400 Euro, [wie der Tagesspiegel berichtet](https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/haushalt-klimafreundliches-heizen-bald-weniger-hilfen-vom-staat-15810598.html).

Familien mit Kindern profitieren von einem zusätzlichen Bonus von 10.000 Euro, durch den die Einkommensgrenze für die höchste Förderstufe auf 40.000 Euro steigt. So sollen gerade Familien und Menschen mit geringem Einkommen den Umstieg weiter stemmen können.

## Was das für Hausbesitzer bedeutet

Wichtig für alle, die einen Wechsel planen: Bereits zugesagte Förderungen bleiben unangetastet. Wer also schon einen bewilligten Antrag hat, muss keine Kürzung fürchten. Betroffen sind nur neue Anträge, und je später sie gestellt werden, desto geringer fällt der Zuschuss aus.

Für Eigentümer heißt das vor allem eines: Wer ohnehin über einen Heizungstausch nachdenkt, für den kann sich frühes Handeln finanziell lohnen. Kritiker warnen zugleich, dass sinkende Zuschüsse den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen ausbremsen könnten, ausgerechnet in einer Zeit, in der er politisch dringend gewünscht ist. Die Bundesregierung steht damit vor einem Zielkonflikt: Sie muss sparen, will aber die Wärmewende nicht abwürgen.

## Quellen

- [Haushalt: Klimafreundliches Heizen – Bald weniger Hilfen vom Staat](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haushalt-klimafreundliches-heizen-bald-weniger-hilfen-vom-staat/100238453.html)
- [Haushalt: Klimafreundliches Heizen – Bald weniger Hilfen vom Staat](https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/haushalt-klimafreundliches-heizen-bald-weniger-hilfen-vom-staat-15810598.html)

