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title: "Sternschnuppen im Sommer: Wann und wo die Perseiden am Himmel leuchten"
description: "Schon ab Mitte Juli huschen wieder erste Sternschnuppen über den Nachthimmel. Ihren Höhepunkt erreichen die Perseiden Mitte August, dann sind unter dunklem Himmel Dutzende Meteore pro Stunde möglich. Ein Fernglas braucht dafür niemand."
category: "Wissenschaft"
category_url: https://weltturm.de/kategorie/wissenschaft
author: "Gabriele Vogel"
published: 2026-07-06T12:20:58.000Z
updated: 2026-07-06T12:20:58.000Z
canonical: https://weltturm.de/artikel/sternschnuppen-im-sommer-wann-und-wo-die-perseiden-am-himmel-leuchten
tags: ["Perseiden", "Sternschnuppen", "Astronomie", "Meteorstrom", "Nachthimmel"]
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# Sternschnuppen im Sommer: Wann und wo die Perseiden am Himmel leuchten

Schon ab Mitte Juli huschen wieder erste Sternschnuppen über den Nachthimmel. Ihren Höhepunkt erreichen die Perseiden Mitte August, dann sind unter dunklem Himmel Dutzende Meteore pro Stunde möglich. Ein Fernglas braucht dafür niemand.

Der Sommer ist die schönste Jahreszeit für einen Blick nach oben. Wenn es spät und richtig dunkel wird, huschen im Juli und August immer wieder helle Streifen über den Himmel: die Perseiden, einer der zuverlässigsten und beliebtesten Meteorströme des Jahres.

## Ein Höhepunkt Mitte August

Aktiv sind die Perseiden über einen langen Zeitraum, [etwa vom 17. Juli bis zum 24. August](https://de.wikipedia.org/wiki/Perseiden). Ihr Maximum erreichen sie aber erst in den Nächten um den 12. und 13. August. Dann sind unter einem ganz dunklen, klaren Himmel im Idealfall bis zu 100 Meteore pro Stunde möglich.

So viele bekommt man in der Praxis allerdings selten zu sehen. In der Nähe von Städten, wo das Streulicht den Himmel aufhellt, bleiben oft 10 bis 30 Sternschnuppen pro Stunde übrig, immer noch genug für einen eindrucksvollen Abend. Wer schon Mitte Juli zum Himmel schaut, erwischt einzelne frühe Perseiden und kann in Ruhe seinen Beobachtungsplatz erkunden.

## Woher die Sternschnuppen kommen

Hinter dem Schauspiel steckt kosmischer Staub. Die Perseiden stammen vom Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn eine Spur winziger Teilchen hinterlassen hat. Jedes Jahr im Sommer kreuzt die Erde diese Staubspur. Die Partikel treffen mit rund 59 Kilometern pro Sekunde auf die Atmosphäre und verglühen in großer Höhe, das sehen wir als leuchtende Striche.

Ihren Namen tragen die Perseiden, weil ihre Bahnen scheinbar alle aus einem Punkt im Sternbild Perseus kommen. Diesen Ausstrahlungspunkt nennen Fachleute den Radianten. Man muss ihn aber nicht kennen, um mitzumachen, die Meteore ziehen über den ganzen Himmel.

## So gelingt die Beobachtung

Das Beste vorweg: Man braucht keinerlei Ausrüstung. Kein Teleskop, kein Fernglas, nur die eigenen Augen. Ein optisches Gerät würde den Blickwinkel sogar unnötig einengen.

Wichtiger sind Ort und Zeit. Ideal ist ein möglichst dunkler Platz fernab der hellen Stadt, dazu ein weiter, freier Blick zum Himmel. Die besten Chancen bestehen in den Stunden nach Mitternacht bis zur Morgendämmerung, wenn das Sternbild Perseus hoch steht. Nehmen Sie sich eine Decke oder einen Liegestuhl mit, das entspannte Liegen schont den Nacken, wie auch die [Vereinigung der Sternfreunde](https://sternfreunde.de/) rät.

Zwei Dinge entscheiden zusätzlich über den Erfolg: das Wetter und der Mond. Ein klarer Himmel ist Pflicht, und je weniger der Mond scheint, desto besser sind auch die schwächeren Sternschnuppen zu sehen. Und noch ein Tipp: Geben Sie Ihren Augen 20 bis 30 Minuten Zeit, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Dann wird aus dem Sommerhimmel ein ganz persönliches Planetarium.

## Quellen

- [Perseiden](https://de.wikipedia.org/wiki/Perseiden)
- [Vereinigung der Sternfreunde e.V.](https://sternfreunde.de/)

