Es ist sein Heimrennen im Geiste: Auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg gewann Max Verstappen schon fünfmal. Diesmal aber endete die Qualifikation für ihn in der Bande.
Crash in der Qualifikation
Wie der Tagesspiegel berichtet, verunglückte der Red-Bull-Pilot in der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich. Verstappen blieb unverletzt – „Alles ist in Ordnung", sagte er hinterher. Trotz des Crashs reichte es noch für Startplatz fünf; die Pole Position sicherte sich George Russell im Mercedes.
Die Ursache: ein Defekt am Heckflügel
Schnell war klar: Es war kein Fahrfehler. Ursache war ein technischer Defekt am Heckflügel des Wagens. Teamchef Laurent Mekies erklärte: „Wir haben an Aerodynamik am Heck des Wagens verloren, was Max keine Chance ließ." Ohne den nötigen Abtrieb am Heck brach das Auto aus – ein Versagen der Technik, nicht des Fahrers.
Red Bull übernimmt die Verantwortung
In der Formel 1, wo Schuldfragen zwischen Team und Fahrer oft im Ungefähren bleiben, ist die klare Ansage bemerkenswert: Red Bull entschuldigte sich bei seinem Fahrer und übernahm die volle Verantwortung für den Defekt. Verstappen, der in der WM-Wertung derzeit auf Rang sieben liegt und unter Druck steht, trifft also keine Schuld.
Wie es weitergeht
Für das Team stellt sich nun die unangenehme Frage, wie ein solch kritischer Bauteilfehler überhaupt bis in die Qualifikation gelangen konnte. Bis zum Rennen mussten die Mechaniker den Wagen instand setzen – mit dem Ziel, aus Startplatz fünf doch noch das Beste herauszuholen. Auf einer Strecke, die Verstappen so gut liegt, ist eine Aufholjagd nicht ausgeschlossen.



