Es ist eines der Highlights der Vorrunde: Am 2. Spieltag der Gruppe J trafen Titelverteidiger Argentinien und Österreich aufeinander – beide Teams waren mit einem Auftaktsieg ins Turnier gestartet. Schauplatz war das große Stadion in Arlington bei Dallas.
Früher Elfmeter – und Messis Fehlschuss
Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Bereits in der Anfangsphase entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für Argentinien, nachdem Stefan Posch den Stürmer Lautaro Martínez im Strafraum zu Fall gebracht haben soll. Doch der sicher geglaubte Führungstreffer blieb aus: Lionel Messi legte sich den Ball zurecht, lief ruhig an – und setzte den Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei (Sportschau). Für Österreich war der Fehlschuss eine frühe, kostbare Entlastung.
Österreich hält tapfer dagegen
Das Team von Trainer Ralf Rangnick zeigte sich vom frühen Schock unbeeindruckt. Torhüter Alexander Schlager, der bei RB Salzburg unter Vertrag steht, parierte in der 18. Minute stark einen Abschluss von Messi aus kurzer Distanz (5min.at). Mit zunehmender Spieldauer wurde auch Österreich nach vorne aktiver.
Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses war die Partie noch nicht beendet; ein Endstand lag nicht vor. Belegte Tore gab es in der frühen Phase nicht.
Was auf dem Spiel steht
In Gruppe J ist die Ausgangslage brisant: Beide Mannschaften gewannen ihr Auftaktspiel und gingen mit jeweils drei Punkten in dieses Duell. Argentinien hatte sich zum Start gegen Algerien durchgesetzt, Österreich gewann gegen Jordanien (kicker).
Entsprechend ging es nicht nur um drei Punkte, sondern um den Gruppensieg und eine günstigere Ausgangsposition für die K.-o.-Runde. Für Österreich, das gegen den Weltmeister als Außenseiter antrat, wäre bereits ein Punkt ein Achtungserfolg auf dem Weg in die Runde der besten 32.



