Wer in den kommenden Tagen im Norden Deutschlands mit dem Auto in den Urlaub aufbricht, sollte Geduld einpacken. Mit dem Ferienbeginn füllen sich die Autobahnen Richtung Nord- und Ostsee – der ADAC warnt vor zähem Verkehr.
Wann es kritisch wird
Die Sommerferien starten im Norden gestaffelt – und genau diese Überlagerung sorgt für volle Straßen. Nach Angaben des ADAC beginnen die Ferien in Niedersachsen und Bremen am 2. Juli, in Schleswig-Holstein am 4. Juli; Hamburg folgt eine Woche später am 9. Juli. Das erste Juli-Wochenende rund um den 3. und 4. Juli dürfte damit zur Geduldsprobe werden, wenn Urlauber, Ausflügler und Pendler gleichzeitig unterwegs sind.
Die Nadelöhre
Die typischen Routen an die Küsten geraten erfahrungsgemäß als Erstes ins Stocken. Die Autobahn GmbH nennt die großen Nord-Süd- und Küstenachsen als Schwerpunkte, darunter die A1 zwischen Hamburg und Bremen sowie die A7 von der dänischen Grenze in Richtung Süden. Hinzu kommen Baustellen, die einzelne Abschnitte zusätzlich verengen – ein klassischer Stauverstärker zur Reisezeit.
Die Tipps der Experten
Der ADAC rät, die Fahrt möglichst auf einen Wochentag und außerhalb des Berufsverkehrs zu legen, statt am Freitagnachmittag oder Samstagvormittag loszufahren. Wer früh am Morgen startet, kommt oft entspannter durch. Sinnvoll sind außerdem ausreichend Pausen, ein voller Tank vor der Reise und ein Blick auf aktuelle Verkehrsmeldungen per Radio oder App.
Entspannt ankommen statt schnell starten
Ganz vermeiden lässt sich der Reiseverkehr im Hochsommer nicht – die Ferienwellen rollen in den kommenden Wochen ohnehin durch ganz Deutschland und Europa. Wer aber flexibel plant und die Hauptzeiten umfährt, spart Nerven. Die Botschaft der Verkehrsexperten lautet schlicht: Lieber etwas später und gelassen ankommen als im Stau stehen.



