In der niedersächsischen Hansestadt Stade hat sich am Montag eine schwere Gewalttat ereignet. Die Polizei spricht von fünf Toten.

Was bekannt ist

Nach Angaben der Polizei Niedersachsen fielen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade Schüsse. Fünf Menschen wurden getötet, mehrere weitere wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Die Einrichtung beherbergt nach übereinstimmenden Berichten unter anderem Mutter-Kind-Wohngruppen. Die Behörden schlossen zunächst nicht aus, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte.

Zwei Tatverdächtige festgenommen

Die Ermittler nahmen zwei Tatverdächtige fest, darunter den mutmaßlichen Schützen. Welche Rolle die zweite festgenommene Person spielte, war zunächst unklar. Angaben zur Identität der Opfer und der Verdächtigen machte die Polizei nicht. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Verbindung zur organisierten Kriminalität.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Die Polizei betonte, dass nach derzeitigem Stand keine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. Gleichzeitig warnten die Behörden davor, unbestätigte Informationen oder Gerüchte in sozialen Netzwerken zu verbreiten; maßgeblich seien allein die offiziellen Mitteilungen.

Ermittlungen laufen

Zum genauen Ablauf der Tat und zu einem möglichen Motiv äußerten sich die Ermittler zunächst nicht. Solche Angaben würden erst nach Abschluss der ersten Vernehmungen und einer sorgfältigen Auswertung gemacht. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand umfangreicher Ermittlungen.