Erst die Erleichterung, dann womöglich der Rückfall: Nach der zu Ende gehenden Hitzewelle kündigt sich für den Juli bereits die nächste warme Phase an.

Kurze Abkühlung, dann wieder heiß

Zunächst die gute Nachricht: Zum Monatswechsel wird es spürbar kühler, die extreme Hitze der vergangenen Tage lässt nach. Doch die Verschnaufpause dürfte nur von kurzer Dauer sein. Der Deutsche Wetterdienst rechnet über weite Teile des Julis mit einer Abfolge warmer bis heißer Abschnitte. Wetterdienste sehen für die Zeit ab etwa Mitte des Monats eine deutliche Erwärmung – mit Temperaturen, die verbreitet wieder über die 30-Grad-Marke steigen könnten.

Tendenzen, keine Gewissheiten

Wichtig ist dabei die Einordnung: Es handelt sich um Tendenzen, nicht um gesicherte Vorhersagen. Wetterprognosen über mehr als rund zwei Wochen hinaus sind mit großer Unsicherheit behaftet. Ob die nächste Hitzewelle so heiß und so lange ausfällt wie befürchtet, hängt von der weiteren Entwicklung der Großwetterlage ab. Insgesamt deuten die Modelle aber auf einen zu warmen Sommer hin – was zum übergeordneten Bild eines sich erwärmenden Klimas passt.

Warum Hitze gefährlich ist

Hohe Temperaturen sind mehr als unangenehm: Sie belasten den Kreislauf, besonders bei älteren Menschen, Kleinkindern und chronisch Kranken. Die zurückliegende Hitzewelle hatte die Rettungsdienste stark gefordert. Hinzu kommen die Risiken am Wasser und die Gefahr von Trockenheit und Waldbränden.

Was jetzt hilft

Die Schutzregeln sind einfach, aber wirksam – und gelten für jede Hitzephase:

  • Viel trinken, auch ohne Durstgefühl, am besten Wasser.
  • Die Mittagshitze meiden, anstrengende Tätigkeiten in die kühlen Morgen- und Abendstunden legen.
  • Die Wohnung kühl halten: nachts und früh lüften, tagsüber abdunkeln.
  • Auf gefährdete Mitmenschen achten – ältere Nachbarn, Kinder, Haustiere; niemanden im Auto zurücklassen.

Wer die nächste warme Phase mit diesen Vorkehrungen angeht, kommt deutlich besser durch den Sommer. Die genauen Werte und der Zeitpunkt werden sich in den kommenden Tagen präzisieren – ein Blick auf die aktuellen Warnungen des Wetterdienstes lohnt sich.