Elke Büdenbender steht künftig an der Spitze von UNICEF Deutschland. Wie das Deutsche Komitee für UNICEF mitteilte, wählte die Mitgliederversammlung die Juristin zur neuen Vorsitzenden. Das Amt tritt sie zum 1. April 2027 an – kurz nach dem Ende der Amtszeit ihres Mannes, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Sie folgt auf Georg Graf Waldersee, der den ehrenamtlichen Vorsitz seit 2018 innehatte und bis dahin weiterführt.
Langjährige Verbindung zu UNICEF
Neu ist die Aufgabe für Büdenbender nicht: Seit 2017, mit dem Amtsantritt ihres Mannes als Bundespräsident, ist sie Schirmherrin des Deutschen Komitees für UNICEF – in einer Tradition, die bis zu den früheren Ehefrauen der Staatsoberhäupter zurückreicht. In dieser Rolle warb sie öffentlich für die Rechte von Kindern und repräsentierte die vielen ehrenamtlich Engagierten der Organisation.
Juristin und „First Lady"
Geboren 1962 im Siegerland, studierte Büdenbender Rechtswissenschaften und arbeitete als Verwaltungsrichterin in Berlin. Mit dem Einzug ins Schloss Bellevue legte sie ihr Richteramt nieder und übernahm repräsentative Aufgaben an der Seite des Bundespräsidenten.
Kinderrechte als Herzensanliegen
Den Vorsitz versteht Büdenbender nach eigenen Worten als Herzensanliegen: Faire Chancen für Kinder zu schaffen, gerade für jene mit schwierigen Startbedingungen, sei ihr wichtig. Der Vorsitz ist ein Ehrenamt; das Deutsche Komitee für UNICEF sammelt Spenden und wirbt in Deutschland für die weltweite Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen.



