Ab Juni türmen sich Zucchini auf den Wochenmärkten, und wer selbst welche im Garten zieht, weiß, wie schnell aus einer Pflanze eine kleine Schwemme wird. Ein Rezept, das immer geht und wenig Aufwand macht: knusprige Zucchinipuffer. In der kohlenhydratarmen Variante mit Parmesan und Mandelmehl sind sie schnell gebraten und sättigen erstaunlich gut.
Warum Zucchini jetzt passt
Zucchini hat in Mitteleuropa etwa von Juni bis September Saison, ist also gerade regional und günstig zu haben. Für eine leichte Sommerküche ist das Gemüse ideal: Es besteht überwiegend aus Wasser, hat wenig Kohlenhydrate und lässt sich vielseitig verarbeiten. Statt als Beilage aus Kartoffeln oder Reis liefert es die Grundlage für ein Gericht, das satt macht, ohne schwer im Magen zu liegen.
Der entscheidende Trick
Das größte Ärgernis bei Zucchinipuffern ist, dass sie matschig statt knusprig werden. Der Grund ist der hohe Wassergehalt. Deshalb gilt: Die geriebene Zucchini vor dem Braten gründlich entwässern. Man salzt die Raspel leicht, lässt sie rund 15 Minuten in einem Sieb ziehen und drückt sie anschließend mit den Händen oder in einem sauberen Küchentuch kräftig aus. Je trockener die Masse, desto besser die Kruste.
Zutaten für etwa 12 Puffer
- 3 mittelgroße Zucchini (ca. 800 g)
- 3 Eier (Größe M)
- 80 g frisch geriebener Parmesan
- 30 g Mandelmehl
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat
- Olivenöl zum Braten
So gelingt die Zubereitung
Die entwässerte Zucchini mit den verquirlten Eiern, dem Parmesan, dem Mandelmehl, Knoblauch und den Gewürzen zu einer kompakten Masse verrühren. Sie sollte formbar sein, nicht flüssig – ist sie zu feucht, hilft ein Löffel Mandelmehl mehr. In einer Pfanne reichlich Olivenöl auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, mit einem Esslöffel kleine Häufchen einsetzen und flach drücken. Pro Seite drei bis vier Minuten goldbraun braten und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Dazu passt
Frisch aus der Pfanne schmecken die Puffer am besten. Dazu passt ein Klecks Joghurt mit Zitrone und Dill oder ein Kräuterquark. Wer mag, streut noch etwas frische Petersilie darüber. Übrig gebliebene Puffer halten sich im Kühlschrank ein paar Tage und werden im Ofen bei rund 160 Grad wieder knusprig – in der Mikrowelle dagegen verlieren sie ihre Kruste.



