Ein Schreckmoment in großer Höhe, der glimpflich endete: Ein vollbesetzter Urlaubsflieger musste in der Nacht zum Montag wegen Rauchs an Bord in Erfurt zwischenlanden. Alle Insassen kamen unverletzt davon.

Rauch zwingt zur Landung

Betroffen war ein Airbus A321 der britischen Fluggesellschaft Jet2. Die Maschine war von Griechenland nach Großbritannien unterwegs, als es an Bord zu einer unklaren Rauchentwicklung kam. Die Besatzung entschied sich für eine außerplanmäßige Landung am Flughafen Erfurt-Weimar. An Bord waren nach Angaben der Airline 225 Passagiere und sieben Crewmitglieder, insgesamt also 232 Menschen.

Kein Feuer gefunden

Nach der Landung wurde das Flugzeug evakuiert; die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Bei der Kontrolle der Maschine stellte sich heraus, dass kein Feuer ausgebrochen war. Verletzt wurde niemand. Die Reisenden wurden im Terminal untergebracht und versorgt; die Airline kündigte an, ein Ersatzflugzeug für die Weiterreise bereitzustellen.

Ursache wird untersucht

Woher der Rauch stammte, war zunächst unklar. Technikerinnen und Techniker der Fluggesellschaft begannen, die Maschine zu untersuchen. Solche Vorfälle gelten in der Luftfahrt als ernst, enden aber dank klarer Notfallabläufe meist ohne Schaden für die Insassen: Bei Rauch im Flugzeug landet eine Crew lieber einmal zu früh als zu spät. Genau dieses Vorgehen sorgte auch in Erfurt dafür, dass aus einem gefährlichen Moment kein Unglück wurde.