Ein Wohnungsbrand hat am Dienstagmittag in Erkrath im Kreis Mettmann einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Über dem Mehrfamilienhaus stand dichter Rauch.

Feuer im Obergeschoss

Die Feuerwehr wurde gegen die Mittagszeit zu einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer in einer Wohnung im Obergeschoss bereits stark ausgebreitet, Flammen schlugen ins Freie. Die betroffene Wohnung brannte den Angaben zufolge vollständig aus, das Treppenhaus wurde durch Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen.

Acht Verletzte – keine Toten

Bei dem Brand wurden acht Menschen verletzt: mehrere Bewohnerinnen und Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen und kamen in Krankenhäuser, zudem zogen sich einige Einsatzkräfte leichte Verletzungen zu. Todesopfer gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht. Zahlreiche weitere Hausbewohner wurden vorsorglich untersucht und betreut.

Viele Bewohner ohne Wohnung

Weil mehrere Wohnungen wegen der starken Rauchbelastung vorerst nicht bewohnbar sind, konnten viele Mieterinnen und Mieter zunächst nicht zurück in ihre Wohnungen. Das Deutsche Rote Kreuz richtete eine Betreuungsstelle ein; ein Teil der Betroffenen kam bei Verwandten oder Bekannten unter. Im Einsatz waren die Feuerwehr Erkrath sowie Kräfte aus den Nachbarstädten.

Ursache noch offen

Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache haben begonnen; Angaben dazu machten die Behörden zunächst nicht. Auch die genaue Höhe des Sachschadens stand am Abend noch nicht fest. Fälle wie dieser zeigen, wie gefährlich vor allem der Rauch bei Wohnungsbränden ist – die meisten Verletzten erleiden keine Verbrennungen, sondern Rauchgasvergiftungen.