Die deutsche Leichtathletik hat beim Diamond-League-Meeting im US-amerikanischen Eugene starke Ergebnisse geliefert. Für die Höhepunkte sorgten Weitspringerin Malaika Mihambo und Mittelstreckenläufer Robert Farken.
Mihambo nah an der Sieben-Meter-Marke
Malaika Mihambo kam im Weitsprung auf 6,92 Meter und landete damit auf dem fünften Platz, wie der Tagesspiegel berichtet. Bis zur symbolträchtigen Sieben-Meter-Marke fehlten der Olympiasiegerin nur wenige Zentimeter. Für Mihambo ist ein solcher Wettkampf im Sommer vor allem eine Standortbestimmung auf dem Weg zu den großen Saisonhöhepunkten.
Auch wenn es nicht zu einer Podestplatzierung reichte, unterstreicht die Weite ihre Konstanz in der Weltspitze. In einem stark besetzten Feld blieb sie in Schlagdistanz zu den Besten.
Farken pulverisiert seinen eigenen Rekord
Für das herausragende deutsche Ergebnis sorgte Robert Farken. Über die selten gelaufene Meile stoppte die Uhr bei 3:47,76 Minuten, wie die Sportschau meldet. Das bedeutete nicht nur den siebten Platz in einem hochklassigen Rennen, sondern auch einen neuen deutschen Rekord.
Farken verbesserte damit seine eigene Bestmarke von 3:48,83 Minuten, die er im Juli des Vorjahres in Berlin aufgestellt hatte. Die Meile, eine Distanz von 1609 Metern, wird im internationalen Wettkampfkalender nur selten angeboten, gilt unter Läufern aber als besonders prestigeträchtig.
Formaufbau Richtung Saisonhöhepunkt
Für beide Athleten sind die Auftritte in Eugene ein ermutigendes Signal. Mihambo zeigt sich in der Weltspitze angekommen, Farken schiebt sich mit seinem Rekord in der Mittelstrecke weiter nach vorn. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich diese Form bis zu den entscheidenden Meisterschaften der Saison konservieren lässt.



