Die Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 ist Geschichte. In der letzten Vorrundennacht fielen die verbliebenen Entscheidungen über Weiterkommen und Aus – mit einem klaren Sieger, einem dramatischen Videobeweis und einem folgenschweren Torwartfehler (Tagesspiegel).

Belgien überrollt Neuseeland

Den deutlichsten Sieg des Abends feierte Belgien: Mit einem 5:1 gegen Neuseeland sicherte sich die Mannschaft den Gruppensieg. Unter den Torschützen war auch der eingewechselte Romelu Lukaku, der das zwischenzeitliche 4:1 erzielte. Neuseeland schied aus.

Drama um den Iran

Für die größte Aufregung sorgte das Spiel zwischen Ägypten und dem Iran, das 1:1 endete. In der Nachspielzeit jubelten die Iraner bereits über den vermeintlichen Siegtreffer – doch der Videobeweis nahm das Tor wegen einer Abseitsstellung zurück. Für Ägypten reichte das Remis zur sicheren Qualifikation. Der Iran dagegen beendete die Gruppe als Dritter und muss nun bangen: Nur als einer der besten Gruppendritten würde das Team das Achtelfinale erreichen.

Muslera-Patzer besiegelt Uruguays Aus

In einer weiteren Gruppe setzte sich Spanien mit 1:0 gegen Uruguay durch. Den Treffer erzielte Álex Baena in der 42. Minute – begünstigt durch einen schweren Fehler des uruguayischen Torhüters Fernando Muslera in dessen 137. Länderspiel. Spanien zog als Gruppensieger souverän ins Achtelfinale ein, während das hoch gehandelte Uruguay die Heimreise antreten muss.

Frankreich komplettiert das Bild

Auch Frankreich machte den Gruppensieg perfekt – angeführt von einer Drei-Tore-Gala von Ousmane Dembélé beim Erfolg über Norwegen. Damit stehen nach dem letzten Vorrunden-Spieltag die nächsten Achtelfinalisten fest. Wer aus den punktgleichen Gruppendritten – darunter der Iran – am Ende tatsächlich weiterkommt, entscheidet sich erst nach Abschluss aller Gruppen.