Ein Waldbrand hat im Landkreis Nordwestmecklenburg ein rund 1,5 Hektar großes Waldstück zerstört. Nach Angaben der Polizeidirektion Rostock brach das Feuer am Donnerstag, dem 26. Juni 2026, gegen 16:25 Uhr in einem Waldgebiet zwischen der Autobahn 20 und der Ortschaft Herrnburg aus.
80 Einsatzkräfte im Einsatz
Rund 80 Feuerwehrleute aus umliegenden Wehren rückten an, um die Flammen zu bekämpfen. Sie brachten den Brand unter Kontrolle und löschten ihn schließlich. Verletzt wurde niemand. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
Verdacht auf Brandstiftung
Die Brandursache blieb zunächst unbekannt. Weil sich ein natürlicher oder eindeutig fahrlässiger Auslöser nicht feststellen ließ, leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung ein; die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ob es sich um vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung handelt, ist nach derzeitigem Stand offen.
Hohe Waldbrandgefahr im Nordosten
Der Brand fällt in eine Zeit erhöhter Waldbrandgefahr: Anhaltende Hitze, ausbleibender Regen und trockene Böden machen besonders die Kiefernwälder im Nordosten Deutschlands anfällig. In solchen Phasen genügt oft ein kleiner Funke – ob durch Unachtsamkeit oder Absicht –, um eine größere Fläche in Brand zu setzen. Die Behörden rufen dazu auf, im Wald auf offenes Feuer und weggeworfene Zigaretten zu verzichten und verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden.



