Es ist eine Nachricht, die die Fans des grünen Oger nicht gern hören: Der lang erwartete Animationsfilm „Shrek 5" verschiebt sich weiter nach hinten. Statt wie zuletzt geplant soll das nächste Sumpf-Abenteuer nun erst 2027 in die Kinos kommen – bereits die zweite Verschiebung des Projekts.
Das lange Warten geht weiter
Für viele ist der Ärger nachvollziehbar. Der bislang letzte Kinofilm der Reihe, „Shrek – Für immer und ewig", lief 2010 – und war damals als Abschluss der Geschichte gedacht. Über anderthalb Jahrzehnte später soll der Oger auf die große Leinwand zurückkehren, doch jede neue Terminverschiebung nährt die Ungeduld. Offizielle Gründe für die jüngste Verzögerung nannten das Studio und der Verleih zunächst nicht; in Branchenberichten ist von Änderungen an der Geschichte die Rede – in Hollywood keine Seltenheit, wenn erste Fassungen die Macher noch nicht überzeugen.
Vertraute Stimmen, neue Generation
Immerhin gibt es für Fans einen Trost: Die prägenden Stimmen der Originalfassung sollen zurückkehren – Mike Myers als Shrek, Eddie Murphy als der vorlaute Esel und Cameron Diaz als Fiona. Zugleich deutet sich ein Generationenwechsel an: Berichten zufolge soll unter anderem Zendaya eine Tochter von Shrek und Fiona sprechen. Das legt nahe, dass die Fortsetzung den Nachwuchs der Oger-Familie in den Mittelpunkt rückt und die Reihe für ein neues, jüngeres Publikum öffnet.
Ein Franchise mit langem Atem
Die Shrek-Filme gehören zu den erfolgreichsten Animationsmarken überhaupt: Der augenzwinkernde Umgang mit Märchenklischees, viel Popkultur und ein großes Herz machten die Reihe seit dem ersten Teil von 2001 weltweit populär. Genau deshalb sind die Erwartungen an eine Rückkehr hoch – und die Enttäuschung über jede Verschiebung groß. Ob sich das lange Warten lohnt, wird sich zeigen. Bis dahin bleibt den Fans nur, den Sumpf noch eine Weile ohne neuen Kinofilm zu ertragen.



