Alexander Zverev hat beim Rasenturnier in Wimbledon einen überzeugenden Auftritt hingelegt und steht in der dritten Runde. Der als Nummer zwei gesetzte deutsche Tennisprofi ließ seinem Gegner über weite Strecken kaum eine Chance.
Klarer Sieg gegen Royer
In der zweiten Runde bezwang Zverev den Franzosen Valentin Royer mit 6:1, 6:3, 7:6 (7:3). Vor allem der erste Satz war eine Machtdemonstration: Zverev diktierte das Geschehen und gab Royer kaum Gelegenheit, ins Spiel zu finden. Erst gegen Ende des dritten Satzes wurde es noch einmal eng, doch im Tiebreak behielt der Favorit die Nerven und machte den Sieg perfekt.
Zverev übt leise Selbstkritik
Der Hamburger selbst war mit seiner Leistung über weite Strecken zufrieden, sah aber auch eine Schwächephase. „Für zweieinhalb Sätze habe ich beinahe ein perfektes Match gespielt. Dann habe ich ein bisschen die Konzentration verloren", sagte Zverev nach der Partie. Dass er auch in dieser Phase nicht ins Wanken geriet, spricht für seine Form auf dem für ihn nicht immer einfachen Rasen.
Nächste Aufgabe: Marcos Giron
In der dritten Runde trifft Zverev am Samstag auf den US-Amerikaner Marcos Giron – es geht um den Einzug ins Achtelfinale. Auf dem Papier ist Zverev in diesem Duell der Favorit, doch Wimbledon hat schon oft gezeigt, dass auf dem schnellen Grün Überraschungen möglich sind. Als Weltklassespieler und Mitfavorit hat der 28-Jährige in diesem Jahr die Chance, im wichtigsten Rasenturnier der Welt tief ins Turnier vorzudringen – der bislang souveräne Auftritt gegen Royer ist dafür ein gutes Fundament.



