Zehn Jahre lang waren sie ein eingespieltes Team – nun machen sie weiter: Millie Bobby Brown und David Harbour, in „Stranger Things" als Eleven und Polizeichef Jim Hopper ein ikonisches Ersatz-Vater-Tochter-Gespann, spielen gemeinsam in einer neuen Serie. Wie Variety berichtet, handelt es sich um einen Spionage-Thriller für Netflix.

Die Idee: FBI, Verrat, eine verschwundene Tochter

Im Zentrum steht erneut eine Vater-Tochter-Konstellation: Harbour spielt nach Berichten einen in Ungnade gefallenen Ex-FBI-Mann, dessen entfremdete Tochter – gespielt von Brown, selbst FBI-Agentin – bei einem verdeckten Einsatz verschwindet. Aus der Suche entwickelt sich ein Thriller, der Vater und Tochter wieder zusammenführt. Die Serie soll lose auf einer Romanvorlage basieren (Deadline).

Prominenter Autor, starkes Studio

Entwickelt wird das Projekt von Jack Thorne, der zuletzt mit der vielbeachteten Miniserie „Adolescence" für Aufsehen sorgte. Als Produktionsstudio ist das in der Branche derzeit besonders gefragte Haus A24 beteiligt; Brown und Harbour sind auch als Produzenten an Bord. Netflix orderte die Serie direkt – ein Vertrauensbeweis.

Kein Starttermin – aber große Erwartungen

Ein konkreter Titel und ein Starttermin stehen noch nicht fest; die Produktion befindet sich offenbar in einer frühen Phase. Für viele Fans, die den Abschied vom „Stranger Things"-Kosmos noch verarbeiten, ist die Ankündigung dennoch ein tröstliches Signal: Die Geschichte eines ungleichen Vater-Tochter-Paars geht weiter – nur unter anderem Namen.