An der Krummen Lanke, einem beliebten Badesee im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, hat sich am Mittwoch ein tödlicher Badeunfall ereignet. Ein 17-Jähriger geriet beim Schwimmen in Not. Wie der Tagesspiegel berichtet, zogen Anwesende den Jugendlichen aus dem Wasser und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Reanimation blieb erfolglos

Die alarmierten Rettungskräfte setzten die Reanimation am Ufer fort und brachten den Jugendlichen unter laufender Wiederbelebung in eine Klinik. Dort verstarb er. Die Polizei spricht von einem Badeunfall; die genauen Umstände werden untersucht. Aus Rücksicht auf den Verstorbenen und seine Angehörigen machen die Behörden keine Angaben zur Person.

Mitschüler werden betreut

Nach Angaben der Einsatzkräfte hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks mehrere Mitschüler des Jugendlichen am See auf und wurden Zeugen des Geschehens. Sie wurden zurück zu ihrer Schule gebracht und dort von psychosozialen Fachkräften betreut.

Vorsicht in der Badesaison

Der Unfall fällt in eine Phase großer Hitze, in der die Berliner Seen stark besucht sind. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertrinken in Deutschland Jahr für Jahr mehrere Hundert Menschen, die meisten davon in den Sommermonaten und an unbewachten Binnengewässern. Die Rettungskräfte appellieren, möglichst bewachte Badestellen zu nutzen, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und überhitzt nicht abrupt ins kühle Wasser zu springen.