Konsolen werden teurer: Microsoft hat angekündigt, die Preise für seine Xbox-Reihe zum 1. August 2026 weltweit anzuheben. Wie heise online berichtet, ist es bereits die dritte Erhöhung seit 2025.
Bis zu 150 Dollar mehr
In den USA steigt die Xbox Series S (512 GB) laut der offiziellen Mitteilung von 349 auf 449 Dollar, die Series S mit 1 TB auf 549 Dollar. Die Series X verteuert sich je nach Modell um 150 Dollar – die Variante mit Laufwerk auf 749 Dollar, die rein digitale Version auf 699 Dollar. Das große 2-TB-Sondermodell stellt Microsoft ein. Offizielle Euro-Preise für Deutschland nannte das Unternehmen zunächst nicht.
Speicher als Preistreiber
Als Grund nennt Microsoft die stark gestiegenen Kosten für Konsolenspeicher und Arbeitsspeicher; diese hätten sich mehr als verdoppelt, weitere Steigerungen seien zu erwarten. Spielkonsolen werden traditionell nahe oder unter den Herstellungskosten verkauft – steigende Bauteilpreise schlagen daher schnell durch.
Der Schritt passt in ein größeres Bild: Erst kürzlich hatte Apple seine iPads und MacBooks verteuert, und die gesamte Hardware-Branche kämpft mit knappem und teurem Speicher, getrieben vom Boom beim Aufbau von KI-Rechenzentren.
Abfederung und schlechtes Timing
Um den Preissprung abzumildern, verweist Microsoft auf Finanzierungsangebote wie zinsfreie Ratenzahlungen sowie auf günstigere, aufbereitete Geräte. Das Timing ist für Käufer dennoch ungünstig: Mit dem lange erwarteten Grand Theft Auto VI steht ein Spiel vor der Tür, das viele zum Konsolenkauf bewegen dürfte – nun zu höheren Preisen.



