Ein Großeinsatz der Feuerwehr hat die Nacht in Salzgitter bestimmt. Auf dem Werksgelände der Salzgitter AG, eines der großen deutschen Stahlkonzerne, geriet ein umfangreicher Schrottberg in Brand, wie news.de meldet. Die Löscharbeiten zogen sich über viele Stunden.
Hundert Kräfte im Dauereinsatz
Das Feuer war am Abend ausgebrochen und ergriff einen großen Berg aus Alt- und Schrottmetall. Nach den vorliegenden Angaben waren rund hundert Einsatzkräfte im Einsatz, wie der stern berichtet. Solche Brände sind für die Feuerwehr besonders zäh, weil das Material dicht gepackt ist und Glutnester tief im Inneren schwer zu erreichen sind.
Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Der Brand blieb nach dem bekannten Stand auf das Betriebsgelände begrenzt.
Warnung vor Rauch
Für die Umgebung war vor allem der Rauch ein Thema. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor einer starken Rauchentwicklung und rieten dazu, betroffene Bereiche zu meiden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten. Solche Vorsichtsmaßnahmen sind bei Bränden mit dichtem Qualm üblich, um die Belastung durch Rauchgase zu begrenzen.
Ursache noch offen
Wie es zu dem Brand kommen konnte, war zunächst unklar. Angaben zur Ursache machten die Einsatzkräfte nach dem bekannten Stand nicht; das wird sich erst nach dem Ende der Löscharbeiten und einer Untersuchung klären lassen.
Für die Salzgitter AG ist ein solcher Einsatz auf dem eigenen Gelände ein Störfall, der den Betrieb belasten kann. Wie stark die Produktion betroffen ist, hing vom weiteren Verlauf ab. Im Vordergrund stand zunächst, das Feuer sicher unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung zu verhindern.



