Roth in Bayern ist für Triathleten ein besonderer Ort: Nirgends wird die Langdistanz schneller gelaufen, geradelt und geschwommen. Am Sonntag setzte Sam Laidlow dort ein neues Ausrufezeichen.
Titelverteidigung mit Rekord
Der Franzose gewann die Challenge Roth 2026 und stellte dabei eine neue Weltbestzeit über die Langdistanz auf. Nach Angaben von tri-mag.de benötigte Laidlow 7:21:04 Stunden für die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Damit unterbot er die bisherige Bestmarke von 7:23:24 Stunden, die der Däne Magnus Ditlev 2024 ebenfalls in Roth aufgestellt hatte.
Für Laidlow ist es der zweite Sieg in Folge an der Fränkischen Alb. Als Titelverteidiger war er mit dem Ziel angetreten, die Rekordmarke von Ditlev zu attackieren, und das gelang ihm eindrucksvoll.
Deutscher Debütant auf dem Podium
Hinter Laidlow landete der Norweger Kristian Blummenfelt auf dem zweiten Platz. Für den deutschen Jubel sorgte Rico Bogen aus Leipzig: Der ehemalige Weltmeister über die Mitteldistanz gab in Roth sein Debüt über die Langdistanz und lief prompt auf das Podium, wie der Tagesspiegel berichtet. Auf der Radstrecke zeigte Bogen eine der schnellsten Leistungen des Tages.
Warum Roth so schnell ist
Die Challenge Roth gilt als einer der schnellsten Langdistanz-Triathlons der Welt. Ein flaches, windgeschütztes Profil, perfekt organisierte Wechsel und eine legendäre Zuschauerkulisse machen den Kurs zur idealen Bühne für Rekorde. Dass hier nun erneut eine Weltbestzeit fiel, fügt sich in diese Tradition ein.
Für den Sport ist Laidlows Zeit ein Signal: Die Grenzen des Machbaren über 226 Kilometer verschieben sich weiter nach vorn. Wie lange die neue Bestmarke hält, dürfte spätestens beim nächsten Rennen in Roth zur Debatte stehen.



