Es war einer der heißesten Abende des Sommers – und Kraftklub wählten ihn für den bislang größten Schritt ihrer Karriere.
Premiere im Stadion
Am Abend des 27. Juni 2026 betrat die Chemnitzer Band erstmals die Bühne eines Fußballstadions: das ausverkaufte Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden, das rund 30.000 Menschen fasst. Die Tickets waren längst vergriffen. Was als Clubband begann, füllt nun einen Rahmen, der eine andere Kategorie ist – nicht die Intimität einer Halle, sondern die große Bühne unter freiem Himmel.
Kampf gegen die Hitze
Der Veranstalter hatte sich auf die Extremtemperaturen vorbereitet. Nach Angaben von t-online wurden im Stadion kostenlose Trinkwasserstationen und Sprühnebelduschen aufgebaut, an den Bars gab es Wasser vergünstigt, und Besucher durften ausnahmsweise eigene Getränke in begrenzter Menge mitbringen. Der Appell an die Fans: gut hydriert anreisen, Sonnenschutz und Kopfbedeckung nicht vergessen.
Eine Band aus Chemnitz
Kraftklub sind in ihrer Heimatstadt eine Institution. Gegründet Ende 2009 von Schulfreunden aus Chemnitz, verbinden sie Indie-Rock mit Rap – angeführt von Sänger Felix Kummer. Schon das Debütalbum „Mit K" stürmte 2012 auf Platz eins der deutschen Charts. Im November 2025 erschien das Album „Sterben in Karl-Marx-Stadt", das ebenfalls die Chartspitze erreichte und der laufenden Tour ihren Namen gibt.
Das Dresdner Konzert markiert den vorläufigen Höhepunkt einer stetig wachsenden Karriere. Die Sommertour geht danach weiter – mit weiteren Open-Air-Terminen, von denen viele bereits ausverkauft sind.



