Es wäre einer der spektakulärsten Transfers des Sommers: Robert Lewandowski, einer der besten Mittelstürmer seiner Generation, könnte seine Karriere künftig in den USA fortsetzen. Noch ist allerdings nichts offiziell.
Was berichtet wird
Nach übereinstimmenden Medienberichten, auf die sich der Tagesspiegel beruft, hat sich Lewandowski mit dem Klub Chicago Fire aus der Major League Soccer (MLS) auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Die Unterschriften sollen demnach in Kürze folgen. Als Quellen werden der Bezahlsender Sky und das Fachportal „The Athletic" genannt. Wichtig bleibt die Einordnung: Es handelt sich um Berichte, nicht um eine offizielle Bestätigung des Vereins oder des Spielers.
Die Ausgangslage
Möglich wäre der Wechsel, weil Lewandowskis Vertrag beim FC Barcelona zum Monatsende ausläuft. Der 37-Jährige wäre damit ablösefrei zu haben – ein Umstand, der ihn auch für einen MLS-Klub finanziell attraktiv macht. Nach vier Jahren in Katalonien stünde damit ein neues Kapitel an, fernab der europäischen Topligen, in denen Lewandowski jahrelang für Bayern München und Barcelona auf Torejagd ging.
Ein Trend in der MLS
Sollte der Transfer zustande kommen, reihte er sich in eine Entwicklung ein: Die nordamerikanische Liga zieht zunehmend etablierte europäische Stars an. Prominentestes Beispiel ist Lionel Messi bei Inter Miami. Berichten zufolge könnte Lewandowski schon Mitte Juli sein erstes Spiel bestreiten – unter anderem ist von einer möglichen Partie die Rede, in der er auf seinen früheren Bayern-Kollegen Thomas Müller treffen würde, der ebenfalls in der MLS spielt. Auch ein Duell mit Messi wäre dem Spielplan zufolge denkbar.
Was noch fehlt
Bis zur Bestätigung sind die üblichen Schritte offen: der Medizincheck und die formale Unterschrift. Erst danach wäre der Wechsel perfekt. Bis dahin gilt: Vieles spricht für den Transfer, fix ist er aber noch nicht. Für die MLS wäre die Verpflichtung in jedem Fall ein Coup – und für Lewandowski ein letzter großer Tapetenwechsel im Herbst einer außergewöhnlichen Karriere.



