Spanien hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 souverän die nächste Runde erreicht. In der Runde der letzten 32 setzte sich die Auswahl von Trainer Luis de la Fuente mit 3:0 gegen Österreich durch – und untermauerte damit den Ruf als einer der Titelfavoriten des Turniers.

Ein Mann macht den Unterschied

Der überragende Spieler des Abends war Mikel Oyarzabal. Der Angreifer von Real Sociedad brachte Spanien in der ersten Halbzeit in Führung und stellte in der Schlussphase mit seinem zweiten Treffer den 3:0-Endstand her. Für die Vorentscheidung hatte in der zweiten Hälfte Pedro Porro gesorgt: Der Außenverteidiger köpfte sein erstes Länderspieltor überhaupt und erhöhte auf 2:0.

Spanien kontrolliert das Spiel

Die Partie folgte über weite Strecken einem klaren Muster: Spanien hielt den Ball, ließ ihn geduldig durch die eigenen Reihen laufen und wartete geduldig auf die Lücken in der österreichischen Abwehr. Die Mannschaft von Ralf Rangnick, die auf einen mutigen, laufintensiven Auftritt gesetzt hatte, kam gegen die spanische Ballzirkulation kaum zur Entfaltung und erspielte sich nur wenige klare Chancen. Das frühe Führungstor nahm der Begegnung viel von ihrer Spannung, spätestens Porros Kopfball nach der Pause erstickte die letzten österreichischen Hoffnungen.

Was das Ergebnis bedeutet

Für den amtierenden Europameister ist es ein wichtiger Erfolg – es war laut übereinstimmenden Berichten Spaniens erster Sieg in einem WM-K.o.-Spiel seit 2010, dem Jahr des bislang einzigen Weltmeistertitels. Im Achtelfinale trifft die Elf von de la Fuente nun auf den Sieger der Partie zwischen Portugal und Kroatien.

Für Österreich hingegen ist das Turnier beendet. Schon das Erreichen der K.o.-Runde war für Rangnick und sein Team ein Achtungserfolg und ein Beleg für die Fortschritte des österreichischen Fußballs. Gegen einen Gegner dieses Kalibers aber wurde der noch bestehende Abstand zur absoluten Weltspitze deutlich. Spanien marschiert derweil weiter – souverän und mit einem Oyarzabal in Bestform.