Mittwoch, 1. Juli Berlin

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Juli 2026

15 veröffentlichte Artikel.

  • Kylian Mbappé hat Frankreich bei der WM mit einem Doppelpack ins Achtelfinale geführt: 3:0 gegen Schweden. Der Weltmeister von 2018 wirkt in bestechender Form. Eine andere große Fußballnation dagegen ist raus – und ihr Trainer Ronald Koeman zieht Konsequenzen.

  • Wer sich in Bremen von Juli an einen Hund anschafft, muss künftig einen Hundeführerschein vorweisen. Theorie vor der Anschaffung, Praxis innerhalb eines Jahres – für bereits gehaltene Tiere gilt Bestandsschutz. Ein Überblick, was auf Halterinnen und Halter zukommt.

  • Man sieht ihn nicht, man schmeckt ihn nicht – und doch dringt Feinstaub tief in Lunge und Blutbahn. Weltweit gilt Luftverschmutzung als eines der größten umweltbedingten Gesundheitsrisiken. Was die Partikel anrichten, wie streng Deutschland reguliert und warum die Gefahr oft unterschätzt wird.

  • In Schweden fließt ein Teil der Rentenbeiträge seit Jahren an die Börse – und finanziert so einen Baustein der Altersvorsorge. In Deutschland scheiterte ein ähnliches Modell zuletzt an der Politik. Warum das schwedische Vorbild fasziniert und wo die Fallstricke lauern.

  • Zum kalendarischen Sommeranfang waren die Ozeane außerhalb der Polargebiete so warm wie noch nie an einem 21. Juni. Europäische Klimadienste messen einen neuen Rekord – und ordnen ihn in einen Trend ein, der seit drei Jahren anhält.

  • Ein 28-jähriger deutsch-französischer Künstler hat das offizielle Porträt der Altkanzlerin gemalt. Auf der Berliner Museumsinsel ist Angela Merkel nun stehend, in kräftigem Blau und ohne ihre berühmte Handhaltung zu sehen – ein Bild, das bewusst auch ein junges Publikum anziehen soll.

  • Weniger Steuern für die Mitte der Gesellschaft – das haben Union und SPD im Koalitionsvertrag versprochen. Nun wird über die konkrete Umsetzung gerungen. Einem Bericht zufolge könnten Mittelverdiener um bis zu 900 Euro im Jahr entlastet werden. Doch über die Finanzierung ist sich die Koalition uneins.

  • Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg legt am Mittwochvormittag ein Stück Autobahn lahm: Zwischen Fürstenwalde-Ost und Müllrose wird die A12 rund zwei Stunden voll gesperrt. Anwohner müssen ihre Häuser nicht verlassen – Autofahrer aber Geduld mitbringen.

  • Wahrzeichen mit Kasse: Seit dem 1. Juli verlangt der Kölner Dom von Besichtigungsgästen erstmals Eintritt – zwölf Euro. Wer zum Beten oder zum Gottesdienst kommt, zahlt nichts. Mit dem Geld will das Domkapitel die enormen Kosten für den Erhalt der Kathedrale stemmen.

  • Wind, Sonne und Co. liefern so viel Strom wie nie: Im ersten Halbjahr 2026 deckten die erneuerbaren Energien 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs – ein Rekord. Vor allem die Windkraft auf See legte kräftig zu. Doch der Weg zum 80-Prozent-Ziel bleibt anspruchsvoll.

  • Ausgerechnet Schweden, das Land des kartenlosen Bezahlens, entdeckt das Bargeld wieder. Aus Sorge vor Cyberangriffen, Stromausfällen und Krieg rät die Zentralbank den Bürgern, Scheine und Münzen für den Notfall zu horten. Ein Umdenken mit Signalwirkung – auch für Deutschland.

  • Reparatur im All: Zwei NASA-Astronauten haben bei einem mehr als siebenstündigen Außeneinsatz ein defektes Gelenk am großen Roboterarm der Internationalen Raumstation ausgetauscht. Der Canadarm2 ist für den Betrieb der ISS unentbehrlich – und die Operation gelang.

  • Seit dem 1. Juli führt Irland für ein halbes Jahr den Vorsitz im Rat der EU. Der Posten klingt nach viel Macht, ist aber vor allem eine Moderationsaufgabe. Auf Dublin warten dennoch dicke Brocken – allen voran der Streit um den nächsten EU-Haushalt.

  • Nach fast vier Jahren Pause ist Serena Williams auf die große Bühne zurückgekehrt – doch das Comeback in Wimbledon währte kurz. Die 44-Jährige unterlag in der ersten Runde der erst 20-jährigen Australierin Maya Joint. Für Williams bleibt ein emotionaler Auftritt und das Doppel mit Schwester Venus.

  • Die EU zieht die Schutzmauern für ihre Stahlindustrie deutlich höher: Seit dem 1. Juli darf nur noch die Hälfte der bisherigen Menge zollfrei importiert werden, darüber hinaus wird ein Zoll von 50 Prozent fällig. Die Branche jubelt, Stahlverarbeiter fürchten höhere Preise.